Ladesysteme für Elektrofahrzeuge

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Elektrisch laden erfordert mehr als Ladesäulen. Es erfordert ein System. Eigene Solarenergie, eigener Speicher und intelligente Steuerung hinter dem Zähler arbeiten als Einheit – und lassen eure Flotte wirtschaftlich fahren. Innerhalb eures bestehenden Anschlusses, ohne auf das Netz warten zu müssen.

Laden ohne Netzausbau: So funktioniert's

Einzelne Ladesäulen machen euch abhängig von eurem Anschluss. Ein integriertes System nicht. Bei iwell arbeiten Photovoltaik, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur als Einheit, gesteuert von einem EMS. Der Unterschied: nicht einfach Ladesäulen hinstellen, sondern eine Ladeinfrastruktur bauen, die funktioniert.

Das eigentliche Problem ist nicht, wie viel Energie eure Flotte pro Tag braucht, sondern wann. Ein Netzanschluss ist auf Leistung ausgelegt, nicht auf Verbrauch. Wenn zehn LKW um 17 Uhr gleichzeitig ans Ladegerät gehen, entsteht kurz eine Spitze, die kein normaler Anschluss aushält.

Dieselbe Energiemenge über die Nacht verteilt? Kein Problem. Der Batteriespeicher verschiebt genau das: Er puffert die Spitze und streckt die Last zeitlich.

So könnte ein typischer Tag aussehen:

  • Tagsüber erzeugen die Solarmodule Strom, während die LKW fahren. Was nicht direkt verbraucht wird, geht in den Speicher — statt billig ins Netz.

  • Abends kommt die Flotte zurück. Den Großteil der Ladeleistung liefert der Speicher. Der Netzanschluss gleicht ruhig im Hintergrund aus.

  • Morgens stehen alle Fahrzeuge vollgeladen bereit — nach Fahrplan.

Nach außen verhält sich euer Standort ruhig und planbar. Die Lastspitzen verschwinden hinter dem Speicher, das Netz "sieht" sie nicht.

Was das möglich macht, ist das EMS. Es wägt in jedem Moment ab: Wie viel Solar ist verfügbar? Was kostet Netzstrom gerade? Wann fährt welcher LKW? Und wählt immer den Weg, der jeden LKW rechtzeitig vollgeladen hat.

Laden mit iwell

Wann lohnt sich ein integriertes Ladesystem?

In der Regel dann, wenn mindestens eines davon auf euch zutrifft:

  • Euer Standort liegt im Netzengpassgebiet und Netzausbau ist keine kurzfristige Option.

  • Ihr wollt mehr LKW elektrifizieren, aber euer Anschluss gibt die Ladelastspitzen nicht her.

  • Ihr habt Dachfläche für Solar oder bereits eine PV-Anlage.

  • Euer Fahrplan lässt Spielraum zum verteilten Laden außerhalb der Spitzenzeiten.

  • Ihr ladet erneuerbare Energie und wollt THG-Quoten-Einnahmen nutzen.

Vier Hebel, ein System

 

1. Mehr laden als euer Anschluss erlaubt

Der Speicher fängt Lastspitzen auf. Ihr liefert mehr Ladeleistung an eure Flotte, als euer Anschluss formal hergibt – ohne Netzausbau, ohne Jahre warten. 

2. Zusätzliche Erlöse durch THG-Quoten-Verkauf

Wer erneuerbare Energie an E-LKW liefert, kann THG-Quoten verkaufen. Ein zusätzlicher Erlösstrom, der den Business Case verbessert. 

3. Gesteuertes Laden

Das EMS entscheidet kontinuierlich: Speicher, Netz oder beides. Abhängig von Fahrplan und aktuellem Energiepreis. 

4. Eigenen Solarstrom nicht verschenken

Was tagsüber erzeugt und nicht sofort gebraucht wird, landet im Speicher – nicht zu einem niedrigen Preis im Netz. 

"Der Wert liegt nicht in einem einzelnen Hebel, sondern darin, alle vier gleichzeitig zu nutzen. Das EMS schaltet zwischen ihnen – immer abhängig davon, was gerade am meisten bringt."

 

Jan Willem de Jong

CEO und Mitbegründer iwell

In der Praxis: E. van Wijk Logistics

Im niederländischen Giessen war der Netzengpass so stark, dass E-LKW über den bestehenden Anschluss nicht laden konnten. Gemeinsam mit dem Solarinstallateur Zonnegilde hat iwell 2.800 Solarmodule, einen 1-MW/4,3-MWh-Speicher und ein EMS installiert. Heute fahren die E-LKW auf selbst erzeugtem Solarstrom – weitgehend netzunabhängig und bereit für Zero-Emission-Zonen. 

E. Van Wijk-1

Was ist für eure Flotte drin?

Das hängt von eurem Netzanschluss, eurem Fahrplan und eurem Ladebedarf ab. Beantwortet ein paar kurze Fragen, wir rechnen es durch. 

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