Batteriespeicher – BESS-Integration

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Die Frage ist nicht mehr, ob sich ein Batteriespeichersystem (BESS) für euch rechnet. Die Frage ist, wie ihr es integriert, dimensioniert und steuert – damit es möglichst viele Wertquellen gleichzeitig erschließt. Als Teil eines Systems, das es zum richtigen Zeitpunkt einsetzt.

Was ist ein Batteriespeichersystem und wann lohnt es sich?

Ein Battery Energy Storage System (BESS) speichert elektrische Energie und gibt sie dann ab, wenn sie euch am meisten bringt. Die Systeme reichen von einigen hundert kWh bis in den zweistelligen MWh-Bereich. Bei iwell sind sie modular aufgebaut und wachsen mit eurem Bedarf.

Ein BESS besteht aus drei technischen Ebenen:

  • Die Batteriezellen, die die Energie speichern.

  • Ein Battery Management System (BMS), das Zustand und Sicherheit überwacht.

  • Ein Energy Management System (EMS), das entscheidet, wann die Batterie lädt, entlädt oder wartet.


Eine Investition ist in der Regel prüfenswert, wenn mindestens eines dieser Merkmale auf eure Situation zutrifft:

  • Euer Verbrauch hat strukturelle Spitzen, die weit über dem Durchschnitt liegen.

  • Ihr habt einen dynamischen Stromtarif oder erwägt den Wechsel.

  • Euer Standort liegt in einem Netzausbaugebiet mit Einspeisemanagement oder Abregelungspflicht.

  • Ihr elektrifiziert Flotte oder Produktionslinie, und euer Netzanschluss wird absehbar zum Engpass.

  • Ihr habt eine PV-Anlage, deren Ertrag durch Einspeisekosten oder negative Preise unter Druck steht.

Batteriespeichersystem iwell

Was ein Batteriespeicher konkret bringt

 

1. Eigenverbrauch von Solarüberschuss

Wer bereits PV betreibt: Der Speicher fängt Überschüsse auf, die sonst zu Niedrigpreisen ins Netz gehen, und setzt sie zum richtigen Zeitpunkt für den eigenen Betrieb ein. 

2. Lastspitzenkappung

Ein Speicher, der gezielt in Spitzenzeiten entlädt, senkt die gemessene Spitzenlast und damit die Leistungspreiskomponente eurer Netzentgelte. Ohne Eingriff in den Betriebsablauf. 

3. Energiehandel

Günstig einkaufen oder selbst erzeugen, in Hochpreiszeiten einsetzen oder verkaufen. Auf dynamischen Tarifen und im Regelenergiemarkt entsteht daraus ein strukturelles Zusatzeinkommen – vollständig automatisiert über das EMS. 

4. Betriebssicherheit und Versorgungsreserve

Für Produktionsstandorte und E-Lkw-Depots ist der Speicher auch Puffer. Wenn der Netzanschluss begrenzt ist oder das Netz kurz ausfällt, läuft der Betrieb weiter. Keine Abhängigkeit vom Netz in dem Moment, in dem es nicht liefert.

"Keiner der obigen Vorteile schließt die anderen aus. Derselbe Speicher bedient sie parallel – gesteuert vom EMS. Der Ertrag stapelt sich unter einer Investition. "

 

In der Praxis: Montea – sechs Standorte, intelligente Speicherung

Montea entwickelt zukunftsfähige Logistikimmobilien in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland – mit internationalen Mietern wie Amazon und DHL.

Die Ausgangslage war für die Branche typisch: knappe Netzkapazität rund um große Distributionszentren, ein Missverhältnis zwischen Solarproduktion und Lastspitzen, und der Anspruch, ESG-Ziele in konkrete Projekte zu übersetzen.

Gemeinsam mit iwell wurden sechs Batteriesysteme mit einer Gesamtkapazität von 16,7 MWh realisiert, das bislang größte Batteriespeicherprojekt dieser Art in der EU.

Das iwell-EMS sorgt dafür, dass jeder Standort seinen lokal erzeugten Solarstrom maximal selbst nutzt, unabhängig vom Netz und ohne Einschränkungen durch Einspeisegrenzen. Zusätzlich zu Eigenverbrauch und Preisstabilisierung erwirtschaften die Systeme Erträge über Netzregelung und Energiehandel.

Van-der-Spek

Was bringt ein Batteriespeicher euch konkret?

Ob sich ein Speicher für eure Situation rechnet – und wie groß er sein muss – hängt von eurem Lastprofil, eurem Standort und der Anzahl der Erlösquellen ab, die ihr gleichzeitig erschließen könnt. Beantworte ein paar kurze Fragen, wir rechnen es durch. 

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