Wie Helmond Metalen auf Eigenversorgung setzt
Helmond Metalen treibt seine Elektrifizierung konsequent voran. Durch schweres Gerät wie einen elektrischen Kran und eine elektrische Schrottschere ist der Energiebedarf stark angestiegen. Gleichzeitig erschwerten Netzengpässe und Lastspitzen die Nachhaltigkeit. Durch die Kombination aus intelligentem Batteriespeicher und eigener PV-Anlage läuft das Unternehmen inzwischen zuverlässig, nachhaltig und weitgehend unabhängig vom öffentlichen Netz.
Über Helmond Metalen
Helmond Metalen ist ein Familienunternehmen aus Culemborg (NL), das seit 1965 im Metallrecycling tätig ist. Die Mission: Metalle verantwortungsvoll sammeln und recyceln sowie gemeinsam mit Kunden und Partnern CO₂-Emissionen senken.

Die Herausforderung
Helmond Metalen stellt im laufenden Recyclingbetrieb Schritt für Schritt auf elektrische Maschinen um. Zwei Großverbraucher stechen dabei heraus:
- ein elektrischer Kran zum Heben und Bewegen von Metallen,
- eine elektrische Schrottschere, die Metalle in handhabbare Stücke zerteilt.
Am Standort sind 1.600 Solarmodule installiert, mit einer Leistung von 600 kWp und rund 530.000 kWh Ertrag pro Jahr. Die konkreten Probleme:
- Lastspitzen durch Kran und Schere
- Verbrauchsspitzen über der vertraglich zugesicherten Netzkapazität
- 530.000 kWh erzeugter Solarstrom pro Jahr, von denen ein Teil ungenutzt blieb
- Abhängigkeit vom Netz trotz hoher Strom-Eigenproduktion
"Wenn man Gefahr läuft, dass die eigene PV-Anlage abgeschaltet wird, weil keine Rückspeisung möglich ist, oder die Verbrauchsspitzen die Anschlussleistung übersteigen, dann ist ein modularer Batteriespeicher von iwell die ideale Lösung."
Serge Meij
Prozessmanager | Helmond Metalen
Die Lösung
Um das Missverhältnis zu verringern, den Eigenverbrauch von sauberem Solarstrom zu maximieren und die vertragliche Anschlussleistung nicht zu überschreiten, hat iwell ein intelligentes Batteriesystem mit 125 kW Leistung und 215 kWh Speicherkapazität installiert.
Das System speichert Solarstrom und stellt ihn genau dann bereit, wenn er gebraucht wird. Das iwell-EMS optimiert die Energieflüsse am Standort und reduziert die Netzabhängigkeit. Scheint die Sonne, lädt der Speicher mit eigenem Solarstrom. Bei Spitzenlasten reagiert das System sofort und stellt die nötige Leistung bereit.
Das Ergebnis: Das Unternehmen, inklusive seiner größten Verbraucher, arbeitet heute überwiegend mit eigenem Solarstrom.
Die Zukunft ist gesichert
Seit der Inbetriebnahme konnte Helmond Metalen seine Eigenversorgung um 41,55 % steigern und 6.737 kg CO₂-Emissionen vermeiden.
Das System ist modular aufgebaut und jederzeit erweiterbar. Wenn Helmond Metalen künftig weitere Prozesse elektrifiziert, können Leistung und Speicherkapazität einfach mitwachsen – ohne Unterbrechung des Betriebs.

















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