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Wie BEST Trucks Netzengpässe als Geschäftsmodell für sich nutzt

Speicherkapazität oude tonge1074 kWh
leistung oude tonge460 kW
Speicherkapazität barendrecht3325 kWh
Leistung barendrecht1380 kW

Das Stromnetz ist ausgelastet, Solarenergie kann nicht optimal genutzt werden und elektrische Lkw erfordern enorme Ladeleistungen. Auch der Geschäftsführer von BEST Trucks stand vor genau diesen Herausforderungen. Gemeinsam mit iwell, Kersten Techniek, Eneco, PACCAR Power Solutions und DAF entwickelte BEST Trucks ein Microgrid – ein intelligentes, lokales Energiesystem, das auf die Anforderungen der Zukunft ausgelegt ist.

Über BEST Trucks

BEST Trucks ist ein führender DAF-Händler in den Niederlanden, mit Standorten in Barendrecht und Oude Tonge.
Im Zuge der Umstellung auf nachhaltigen Transport erkannte das Unternehmen früh den wachsenden Bedarf an leistungsfähiger Ladeinfrastruktur für elektrische Lkw – sowohl für den eigenen Fahrzeugbestand als auch für die Transportbranche in der Region.

251110-00752 Iwell

Die Herausforderung

Die Herausforderung, mit der BEST Trucks sich konfrontiert sah, war vielschichtig:

  • Zwei Standorte mit unterschiedlichen Energiebedarfen

  • Unterschiedliche Netzanschlüsse

  • Unterschiedliche vorhandene Assets wie PV-Anlagen und Ladepunkte

  • Stark steigender Energiebedarf durch die Elektrifizierung von Lkw-Flotten

Gleichzeitig wuchs der Anspruch, elektrische Lkw mit vergleichbarer Geschwindigkeit wie Diesel-Fahrzeuge zu betanken.

"Die Partnerschaft mit DAF ermöglicht es DAF-Kunden, in die Elektrifizierung ihrer Flotten zu investieren und ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell aufzubauen. Für diese Generation ebenso wie für die nächste."

Berend Wassing

Sales & Partnerships iwell

Die Lösung

iwell installierte an beiden Standorten intelligente Batteriespeichersysteme, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind.

  • Oude Tonge:
    460 kW Leistung und 1.075 kWh Speicherkapazität

  • Barendrecht:
    1.380 kW Leistung und 3.225 kWh Speicherkapazität

Der Netzanschluss wurde physisch erweitert, ohne die vertraglich vereinbarte Anschlussleistung zu erhöhen. Mithilfe intelligenter Software werden die Energieflüsse so gesteuert, dass der durchschnittliche Verbrauch dauerhaft unter der maximalen Anschlussleistung bleibt.

Das Herzstück der Lösung ist das iwell Energy Management System (EMS).
Es fungiert als zentrale Steuerung aller Energieflüsse vor Ort und kommuniziert kontinuierlich mit PV-Anlagen, Ladeinfrastruktur und Batteriespeichern. So steht Energie jederzeit zur Verfügung, ohne das lokale Stromnetz zu überlasten.

Die Batteriesysteme erfüllen dabei eine Doppelfunktion:

  • Sie stellen ausreichend Ladeleistung bereit und ermöglichen die optimale Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms.

  • Zusätzlich wird freie Kapazität für den Handel an den Energiemärkten genutzt. Das stabilisiert das nationale Stromnetz und schafft zusätzliche Erlöse.

Die Ladeinfrastruktur ist öffentlich zugänglich. Auch umliegende Transportunternehmen und durchfahrende Lkw können die Ladepunkte nutzen. Damit trägt das Projekt aktiv zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für den elektrischen Schwerlastverkehr bei.

Skalierbare Ladeinfrastruktur

Die Zusammenarbeit zwischen DAF, BEST Trucks und iwell zeigt, dass sich auch bei hohen Leistungsanforderungen eine skalierbare und zukunftssichere Ladeinfrastruktur realisieren lässt – selbst bei begrenzter Netzkapazität.

So wird die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs möglich, ohne an Netzengpässen zu scheitern, und Netzknappheit wird zum wirtschaftlichen Vorteil.

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Manuel Schmidt

Country Director DACH