Menschen bei iwell: Lerne unsere Software-Entwicklerin Hanneke kennen

Die Batteriesysteme von iwell sind 'intelligent' dank der ausgeklügelten Software, an der unsere Entwickler:innen jeden Tag arbeiten. Hanneke ist einer der klugen Köpfe hinter der Software und gibt uns in diesem Interview einen Einblick in das, was für viele eher eine Blackbox ist: "Software ist greifbarer als man denkt".

Auf der anderen Seite des Schreibtisches

Nachdem ich jahrelang als Projektmanagerin und Abteilungsleiterin in verschiedenen Softwareunternehmen gearbeitet habe, beschloss ich, dass es Zeit für etwas Neues war. Ich wollte selbst programmieren lernen. Auch habe ich eine Umschulung gemacht und bei einer Firma angefangen, die hauptsächlich Software für Unternehmen wie Banken entwickelt. Ich habe aber schnell gemerkt, dass es mir mehr Spaß machen würde, für eine Organisation zu arbeiten, die einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet. So kam ich vor 4,5 Jahren zu iwell. Wenn man mich fragt, was typisch für iwell ist, muss ich sofort an unseren letzten Teamausflug denken: Noch bevor der Hockeytrainer das Spiel erklären konnte, haben wir begeistert zu den Schlägern gegriffen und es selbst ausprobiert. Natürlich streben wir bei iwell nach Perfektion, aber wir sind auch bereit zu lernen, Dinge auszuprobieren und aus Fehlern zu lernen. Und dann ist da noch die Arbeitsatmosphäre bei iwell: Das ist der Grund, warum es so viel Spaß macht, hier zu arbeiten. Es ist informell, jeder ist ansprechbar und offen und es gibt genügend Möglichkeiten, gemeinsam Spaß zu haben.

Die Software von iwell in wenigen Worten

Bei iwell gibt es zwei Arten von Software. Die eine läuft lokal auf dem Batteriesystem des Kunden und steuert das Laden und Entladen der Batterien. Diese Software kann auch bestimmen, wie viel Strom die Solarmodule erzeugen sollen, und sie kann mit den Ladesäulen kommunizieren, um die verfügbare Energie für das Aufladen von z.B. Elektro-LKWs zu verwalten. Die andere Art von Software befindet sich in der Cloud und dient als Monitoringplattform. Wir und unsere Kunden nutzen diese Software, um die Leistung eines Batteriesystems zu überwachen. Ich konzentriere mich hauptsächlich auf die Software, die auf dem Batteriesystem des Kunden läuft. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Software optimal funktioniert. Manchmal geht es darum, neue Software zu programmieren, weil ein Kunde eine bestimmte Funktion benötigt, und manchmal machen wir die vorhandene Software besser oder intelligenter.

Software ist greifbarer als man denkt

Für viele Menschen ist Software ein schwammiges Konzept. Um zu zeigen, dass Software greifbarer ist, als man denkt, möchte ich ein Beispiel nennen. Ein Projekt, an dem ich gearbeitet habe, war die Installation eines Batteriesystems für einen Fußballverein. Der Verein wollte mit Solarmodulen sowohl die LED-Beleuchtung auf dem Spielfeld als auch die elektrischen Boiler in den Umkleidekabinen betreiben. Da der Verein jedoch in einem Gebiet mit überlastetem Stromnetz liegt, konnte er keinen größeren Anschluss an das Stromnetz erhalten. Das bedeutet, dass die Solarmodule nur begrenzt Strom ins Netz einspeisen können. Deshalb haben wir eine Software entwickelt, die dafür sorgt, dass die Batterie morgens möglichst leer ist, damit sie tagsüber, wenn die Sonne scheint, ohne Verlust von Solarenergie wieder aufgeladen werden kann. Gleichzeitig muss die Batterie am späten Nachmittag, vor allem im Winter, wieder voll sein, damit die Boiler für die warmen Duschen, die Feldbeleuchtung und die Friteusen eingeschaltet werden können. Die von uns entwickelte Software sorgt für das nötige Gleichgewicht.

Teamwork macht den Traum wahr

Um solche technischen Herausforderungen bestmöglich zu meistern, kombinieren wir individuelles Programmieren mit Teamwork im Software Team. Ein Projekt, bei dem Teamwork eine zentrale Rolle spielte, ist das Batteriesystem von Oegema. Die intelligente Batterie von Oegema vereint viele Funktionen: Stromspitzen abfangen, Solarmodule steuern, Elektro-LKWs aufladen, Ungleichgewichte im Netz ausgleichen und Stromhandel. Dank der von uns entwickelten Software können wir nicht nur ein, sondern drei Solarmodulfelder unabhängig voneinander steuern. Außerdem kommuniziert die Batterie mit dem Energieanbieter Eneco: Eneco handelt auf den Ausgleichsmärkten, indem es je nach Ausgleichspreis Strom kauft oder zurückgibt. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir als Team zusammengearbeitet haben und dass unsere Softwarelösungen dazu beigetragen haben, die Fahrzeuge von Oegema zu elektrifizieren.

Pionierarbeit heißt entdecken

Das Schönste an unserem Beruf ist gleichzeitig die größte Herausforderung. Als Pioniere haben wir nicht immer fertige Lösungen zur Hand, wie das in anderen Branchen manchmal der Fall ist. Wir werden oft mit neuen Problemen konfrontiert, für die es noch keine Standardlösungen gibt. Da wir bei iwell eine führende Rolle in der Energiewende spielen, muss man als Entwickler ständig neue und kreative Lösungen finden. Das ist eine ständige Herausforderung, bei der man immer wieder an seine Grenzen stößt. Man muss viel forschen, tüfteln und entdecken, aber genau das macht es so interessant. Man wächst mit seinen Aufgaben. Vor zwei Jahren haben wir unseren ersten Mega Cube installiert, eine 1-Megawatt-Batterie. Als ich bei iwell anfing, arbeiteten wir noch mit kleinen Batterien, und die Vorstellung, eine so große Batterie selbst zu installieren, schien unrealistisch. Aber wir haben es geschafft, und jetzt ist es unsere tägliche Routine.

Strahlende Zukunft

Für die Zukunft rechne ich mit einem weiteren Wachstum von iwell, das sich sicher auch auf meine Stelle auswirken wird. Das hat es bereits getan. Früher haben sich die Softwareentwickler selbst um die Kommunikation mit den Kunden gekümmert und Feedback eingeholt. Jetzt hat unser Team eine spezielle Rolle, den Product Owner, der diese Aufgaben übernimmt. Das hilft uns, uns auf die technischen Herausforderungen der Softwareentwicklung zu konzentrieren und spezialisierter zu arbeiten. Ich erwarte auch, dass die Zahl der Kunden und Installationen steigen wird, aber ich hoffe, dass wir als Organisation nicht linear wachsen müssen, sondern skalierbar bleiben. Die Standardisierung von Software und Prozessen ist dabei wichtig. Kurzum, ich sehe eine strahlende Zukunft vor mir!

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